Textbroker.de
Dieses Beitrag geht um einen Vermarkter besonderer Art, der in keine der bisherigen Kategorien integriert werden kann, da er keine Werbeplätze vermarktet. Er heißt Textbroker.de und bietet die Textcontenterstellung zu eigenen Wunschthemen an.
Nach der üblichen Anwendung muß erst einmal Guthaben auf das Konto geladen werden, dies funktioniert per Überweisung oder Paypal. Das Mindesteinzahlungs-volumen ist mit 10 € sehr gering und richtet sich daher nicht nur an Unternehmen und Portal-betreiber, sondern vor allem auch an kleinere SEOs.
Nach dem Aufladen kann man ein Angebot ausschreiben. Dies funktioniert auf zwei verschiedene Art und Weisen:
- Open Order: Man schreibt ein Angebot aus, jeder passende Artikelschreiber kann den Auftrag annehmen und bearbeiten
- Direct Order: Man hat schon einen bestimmten Lieblings-Artikelschreiber, dieser wird dann direkt beauftragt. Die Mindestkosten sind für die Direct Order höher.
Zahlung nach Qualitaet
Da Texte in ihrem Anspruch und ihrer Qualität sehr unterschiedlich ausfallen können, bucht man eine bestimmte Qualitätsstufe. Der Preis der entsprechenden Qualitätsstufe bestimmt die Kosten pro Wort:
- 2 Sterne: Unterdurchschnittliche Textqualität -> 0,012 € pro Wort
- 3 Sterne: Durchschnittliche Textqualität -> 0,015 € pro Wort
- 4 Sterne: Ausgezeichnete Textqualität -> 0,019 € pro Wort
- 5 Sterne: Professionelle Textqualität -> 0,060 € pro Wort
Wer sich Böses denkt, wird sagen, dass damit wohl alle Texte unter 5 Sternen schlecht sind. Dem ist aber nicht so, die meisten 3 Sterne Texte sind qualitativ in Ordnung. Wenn auch nicht auf Stern.de-Niveau, aber dies ist bei diesen geringen Preisen auch nicht anders möglich. Ein Text mit 400 Wörtern kostet somit 7,60€, wo drauf noch einmal 30% Provision für Textlinkbroker berechnet werden. Gesamtkosten von 9,98 €. 10 € für einen hochwertigen Artikel mit 400 Zeichen ist als sehr günstig zu betrachten.
Weiter viel positiv auf, dass sehr viele Autoren auf Textbroker.de angemeldet sind. Leider lässt sich nicht erkennen, ob ein jeweiliges Mitglied noch aktiv ist. Gut ist die Anzeige der Qualitätsstufe des Artikelschreibers, wie viele Texte schon über die Plattform erstellt wurden, der Preis pro Wort und die Stornoquote der Texte. Obwohl man keine Beispieltexte sieht, sind diese Punkte schon gute Anhaltspunkte, bei der Beauftragung nicht unerfahrene Schreiber zu erwischen.
Fazit: Insgesamt habe ich bisher sehr gute Erfahrungen mit Textbroker gemacht, dies liegt nicht aber zuletzt an den guten Autoren. Wer schlechte Autoren erwischt, hat Pech gemacht und muss so lange neue Autoren testen, bis er gute gefunden hat. Oder er zahlt eben Preise der Topkategorie um eine garantiert hohe Qualität zu erhalten. Aber auch diese Vorteile führen zu einem Problem: Textbroker ist sehr günstig. Meine Vermutung ist, dass hier Studenten und evtl. sogar Schüler sich ein Taschengeld hinzuverdienen, was grundsätzlich in Ordnung ist. Diese konkurrieren jedoch mit professionellen Artikelschreibern, welche um Einiges höhere Honorare verlangen und mit diesem Billigangebot nicht mithalten können.





















